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Now I’m in LA

Ups. Ist es wirklich schon mehr als ein Monat her, seitdem ich das letzte Mal gebloggt habe? Ich hatte so viel vor mit lilinzki.com in LA. Tolle Outfitposts mit einzigartigen Locations, viele Berichte, und jede Menge Hauls. Doch das Leben hatte zu viel mit mir selbst vor. Die Zeit hier verfliegt, und jeden Tag kommt etwas Neues in mein Leben: Neue Leute, neue Sichtweisen, neue Wörter, neue Geschmäcker… So viel Neues, dass ich gar keine Zeit dafür finde mich der Onlinewelt zu widmen. Doch zum Glück geht es nicht jeden so: Alexandra, die ebenfalls ein Auslandssemester in Los Angeles verbringt, hat in Kalifornien das Bloggen für sich entdeckt, und hält mit ihrer Kamera unsere Erlebnisse fest: die Good Morning America Oscar Show, die Sicht auf San Francisco von Alcatraz, die Seelöwen in San Diego, Rooftopbars in Downtown LA, das schöne Leben in Manhatten Beach, … Doch seht selbst:

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Good Morning America Oscar Show 1
Ausblick von “The Perch”, eine Rooftopbar in Downtown LA 3
Der “Fashiondistrict”. Ganz und gar nicht so glamourös wie es klingt. 4
Los Angeles County Museum of Art 5
Beverly Hills

Mehr gibt es auf Alexandras Blog mit dem für sich selbst sprechenden Titel Now I’m In LA. Ich versuche nun mich zumindest im letzten Teil meines Auslandssemesters mehr der Onlinewelt zu widmen. Mal sehen, ob ich es hinbekomme – ich gebe mein Bestes!

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How I Survived my First Days in LA

Zwei Dinge sollten gleich mal am Anfang gesagt werden: LA ist komisch, und gar nicht mal so hübsch. Doch mir gefällt es hier wirklich wirklich wirklich gut, zumindest jetzt. Der Anfang war ein wenig seltsam: ich kam in mein Apartment, und erwartete dort meine Mitbewohner anzutreffen. Im Endeffekt war ich ganz allein. Zumindest am ersten Abend. Am nächsten Tag war das Anfangsevent, und ich lernte all die anderen Austauschstudenten kennen, die ich bis jetzt nur von Facebookprofilbildern kannte. Es war alles ein wenig ungewohnt, und ich fühlte mich auch ein wenig unwohl in meiner Haut. Ich hatte den inneren Druck, den anderen so gut wie möglich zu gefallen, und möglichst symphatisch zu wirken. Das klappt natürlich nicht so gut, wenn man angespannt ist. Das habe ich selbst bemerkt, und daraufhin beschloßen, einfach so zu bleiben wie ich bin. Eine gute Entscheidung: die nächsten Tage fand ich viele Freunde, feierte die erste Nacht in einem Club in Hollywood, stattete Santa Monica einen Besuch ab, und besuchte die ersten Vorlesungen. Nebenbei führte ich meine Shorts und Sommerkleider aus, schmierte mich mit Sonnencreme ein, lag am Strand und trug meine Sonnenbrille – und das im Jänner! Doch genug des “blablas”, ab zu meinen ersten Eindrücken und Erfahrungen in und von der Stadt der Engel.

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Die Stadt. Normalerweise hat jede Stadt so ihr Zentrum: in Berlin ist es der Alexanderplatz, in Paris das Gebiet rund um den Triumphbogen, in New York der Times Square, in Peking ist es die verbotene Stadt und Wien hat den Stephansplatz. Und Los Angeles? Los Angeles hat nichts, und doch so viel. Die Stadt ist so riesig, das jeder Stadteil ein eigenes Dorf sein könnte. Deswegen gibt es auch kein Zentrum, sondern nur verschiedene Gebiete, die man besuchen kann. Santa Monica zum Beispiel ist wirklich schön und gleichzeitig voll von Touristen. Hier kann man gut einkaufen und auch sehr gut essen gehen – zum Beispiel hier. Beverly Hills ist für Los Angeles, was die 5th Avenue für New York und der erste Bezirk für Wien ist: So ziemlich alle renommierten Fashiondesigner haben hier ihre Shops. Downtown wiederum, wo sich die Universität befindet, ist eher ein bisschen dreckig. Hier soll man angeblich nachts nicht alleine herumirren, und auch die Häuser sehen lange nicht so schön aus. Doch trotzdem finden hier um die Ecke so ziemliche alle Preisverleihungen statt, und Stars und Sternchen gehen hier beinahe wöchentlich den roten Teppich rauf und runter.

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Die Menschen. Ein Grund dafür, warum ich mich hier besonders gut aufgehoben fühle, könnte sein, dass die Menschen hier einfach irrsinnig offen sind. Hier wird man schnell angesprochen, eine Unterhaltung ergibt sich oft aus einem einfachen “What’s your name?”, woraufhin dann mal kurzer Smalltalk oder intellektuellere Gespräche folgen, man zu Parties eingeladen wird, gemeinsam essen geht und Nummern austauscht. Doch ganz anders als in Österreich haben einen die Leute dann auch schon wieder vergessen. Man scheint hier mehr losere, nicht so ernste Beziehungen zu knüpfen, während man in meiner Heimat mehr Wert auf festere, lang anhaltendere Freundschaften legt.

Der Campus. Vorher habe ich erwähnt, dass jeder Stadtteil in LA ein eigenes Dorf sein könnte. Dasselbe gilt auch für die USC: Der Campus ist so weitläufig und besteht aus so vielen Straßen und Gebäuden, das er in Österreich schon eine kleine Gemeinde sein könnte. Nicht nur Universitätsgebäude, Turnsäale, Footballfelder, und ein Fitnessstudio befinden sich am Campus, auch mehrere Supermärkte, ein Starbucks, viele viele viele Fastfoodrestaurants, ein Fahrradgeschäft und sogar eine Mietwagenfirma findet man hier. Ziemlich oft habe ich mich in den letzten Tagen verirrt, und musste Passanten nach dem Weg fragen, oder meine Handynavigation benutzen. Mittlerweile finde ich mich aber zum Glück halbwegs zurecht, und düse ganz professionell wie ein echter Trojan (so nennen sich die USC-Studenten) durch die Straßen des Campus. Nur ein paar Fanutensilien muss ich mir noch zulegen, doch die gibt es hier zur Genüge.

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Die Kurse. Manch einer meiner Freunde wirft mir ja vor, hier nur auf Urlaub zu sein. Doch das stimmt nicht: Montag bis Donnerstag habe ich verschiedene Kurse, von Online Marketing bis Yoga, und die sind ganz schön zeitintensiv. Anders als an meiner Universität in Wien zählen hier die “Final Exams”, also die Abschlußtests, relativ wenig zur Note, etwa 10-15%. Der Rest der Beurteilung erfolgt aus vielen kleinen Aufgaben, Präsentationen und Gruppenarbeiten während des Semesters. So habe ich jetzt schon relativ viel zu tun, habe dafür aber am Ende nicht allzu viel Lernstress für den Abschlußtest – also das hoffe ich zumindest.

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Das Partyleben. Mein erster Club in Los Angeles war ein ziemlicher Reinfall. Ich habe mir gut gekleidete Leute und stillvolles Ambiente erwartet. Stattdessen fand ich eine Horde betrunkener Gäste, und mehr als einmal klappte jemand direkt neben mir auf der Tanzfläche zusammen. Vielleicht war das nur eine Ausnahme, oder ich bin aus Versehen in einer ganz speziellen Art Club gelandet. Auf jeden Fall bin ich froh, dass seit zwei Wochen wieder “Fratparties” stattfinden. Fratpartys, das sind die Partys, die von den verschiedenen Fraternities (Studentenverbindungen) organisiert werden, und bei denen man, sofern man weiblich ist, einfach mitfeiern kann, und so auch viele Kontakte zu amerikanischen Studenten knüpfen kann.

Das Essen. Eines der wenigen Dinge, die mich hier wirklich ein wenig nerven, ist das Essen in Los Angeles. Ich habe mir viele vegane und vegetarische Restaurants erwartet. Diese gibt es vielleicht auch, aber leider nicht in meiner Gegend. Downtown Los Angeles ist die Heimat der Pizzahuts, McDonalds und Taco Bells, und manchmal kann ich wirklich kein Fast-Food mehr sehen. Zum Glück habe ich eine Küche und kann mich selbst bekochen. Ansonsten würde ich wohl durchdrehen, und die berühmten “Freshman 15″ zulegen. (“Freshman 15″ bezeichnet die 15 Pounds, die angeblich jeder Student in seinem ersten Semester am Campus zunimmt.)

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Kalifornien. Los Angeles ist schön, doch noch schöner ist die Umgebung: Ich bin begeistert von Laguna Beach und San Diego, wundervolle Orte, die weniger als zwei Stunden Autofahrt von mir entfernt sind, und kann es kaum erwarten mehr von Kalifornien und den USA zu sehen. Heute geht es ab nach Santa Barbara, wo ich bis Sonntag unterwegs sein werde. Mein absolutes Highlight steht aber noch bevor: San Francisco!

Ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende vor euch!

Ich bin seit ein wenig mehr als drei Wochen in Los Angeles, und genau diese Tatsache sollte man nicht außer Acht lassen, wenn man diese Auflistung hier liest. Vielleicht habe ich am Ende meines Auslandssemester eine ganz andere Meinung, finde Fastfood toll, habe den perfekten Club für mich gefunden und festgestellt, dass ich trotzdem viel für die “Final Exams” lernen muss – wer weiß?

Das kommt: Ein – für meine Verhältnisse – riesiger Kosmetik- und Modehaul, meine “ich-hab-keinen-Topf-und-keine-Pfanne”-Rezepte, Bloggervorbilder sowie nach langer Zeit mal wieder ein klassischer Outfitpost.

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New York Travel Diary #2: Times Square, Central Park, Empire State Building and a Cancelled Flight

Es fällt mir etwas schwer, mich an New York zurückzuerinnern. Mir kommt es vor, als wären Jahre vergangen, seit ich die eisige Kälte, den grauen Himmel über mir, und die Aufregung in New York gespürt habe. So viel ist seitdem passiert, so viele neue Menschen sind in mein Leben getreten, und so viele neue Perspektiven haben sich ergeben. Doch bevor ich mich ganz der Stadt der Engel hingebe, schulde ich New York noch einen letzten Rückblick. Hier kommt also die Fortsetzung des “New York Travel Diary #1″:

Ab ins Getümmel! Haben wir die überlaufenen Plätze an unserem ersten Tag eher gemieden, stürzten wir uns diesmal gleich ins Vergnügen: Frühmorgens begeisterte uns der Times Square, der noch bunter, schriller und hektischer ist, als Fotos es erahnen lassen. Man findet alle erdenklichen Shops, von Sephora bis Urban Outfitters, und so war es unvermeidbar, dass wir ein wenig in einem Shoppingwahn verfielen. Ein paar Geschäfte später waren wir auch schon auf der Fifth Avenue gelandet. Nichts navigiert besser als ein Shoppingwahn.

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Gossip Girl und Hogwarts. Danach folgte mein erstes Mal Dunkin’ Donuts und die Grand Central Station, die definitv einen Besuch wert ist. Das Empire State Building war dann auch nicht mehr weit entfernt. Dort fuhren wir dank “zero visibility” aber nicht hinauf. Stattdessen stolperten wir zufällig über die New York Public Library, bewunderten dort die riesigen Lesesäle und das Hogwartsfeeling, und kauften den Museumsshop leer. Bei 10%-Studentenrabatt musste das ja fast sein. Abends aßen wir bei einem Mexikaner in der Nähe des Times Squares. Hier wurde uns auch klar, warum New York “die Stadt, die niemals schläft” ist: Die Werbereklamen leuchten hier so hell, dass es wirklich so wirkt, als wäre Tag.

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Central Park, böse Überraschungen und das Empire State Building. Der (vermeintlich) letzte Tag in New York, und wir verbrachten ihn ganz gemütlich im Central Park, der wirklich eine Oase der Ruhe in der lauten Großstadt ist, und später im Greenwichviertel, das im Reiseführer als “Montmartre New Yorks” beschrieben wird. Abends feierten wir ganz ahnungslos unseren “letzten Abend in New York” mit einem wunderbaren Essen.

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Als wir dann spätabends nachhause kamen, und unseren Flug nochmal überprüften, kam dann der Schock: “cancelled” stand in roten Buchstaben unter unserer Flugnummer. Es stellte sich heraus, dass Jetblue Airways zu wenig Personal hatte, um Fliegen zu können. Das teilte uns zumindest die Telefonisten in der Hotline mit, die wir nach mehr als einer Stunde in der Warteschleife zu sprechen bekommen haben. Und ja, wir können einen anderen Flug nehmen, so in einer Woche dann, das sagte sie uns auch. Eine Woche war aber zu spät für mich, und so buchte ich im Endeffekt einen überteuerten Flug von New York nach Texas und dann weiter nach Los Angeles. Was tut man nicht alles, um rechtzeitig in die Stadt der Engel zu kommen.

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Ganz unverhofft hatten wir also einen weiteren Tag in New York zur Verfügung. Anfangs ärgerten wir uns noch über den abgesagten Flug, aber dann sahen wir ein, dass es eindeutig schlimmere Dinge gibt, als einen Tag mehr im “Big Apple” sein zu “müssen”. Nun hatten wir auch endlich die Möglichkeit, auf das Empire State Building raufzufahren, und ich bin mehr als nur froh, dass wir diese auch genutzt haben: Die Aussicht war einfach nur fantastisch, und es war ein gelungener Abschied.

Trotz der umwerfenden Schönheit New Yorks war ich aber dann doch erleichtert, als ich im Flieger saß. Jetzt konnte fast nichts mehr schief gehen, dachte ich mir, und fragte mich, was mich wohl in Los Angeles erwarten würde ….

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